französisch-schweizerischer Dramatiker; auch Dramaturg, Regisseur, Maler und Zeichner; rund 50 Theaterstücke seit 1984, u. a. "Le discours aux animaux", Le "drame de la vie"
* 4. Mai 1947 Chêne-Bougeries bei Genf
† 16. Januar 2026 Neuilly-sur-Seine
Herkunft
Valère Novarina wurde 1947 in Chêne-Bougeries bei Genf als Sohn des Architekten Maurice Novarina und der Schauspielerin Manon Trolliet geboren und wuchs zusammen mit seinem 1944 geborenen Bruder Patrice in Thonon-les-Bains, Haute-Savoie, am französischen Ufer des Genfer Sees auf. Schon als Kind schrieb er kleine Texte (vgl. SZ, 21.12.1992).
Ausbildung
Nach dem Abitur in Thonon ging N. nach Paris, studierte an der Sorbonne Philosophie und Philologie und am Conservatoire national d'Art dramatique, wo er von Bernard Dort, Herausgeber der Zeitschrift "Théâtre Populaire", zum Schreiben ermutigt wurde. Während seines Studiums beschäftigte er sich intensiv mit Dante und mit dem Theatertheoretiker Antonin Artaud.